6 Expertentipps für die richtige Hautpflege im Winter

Im Winter ist unsere Haut rauen Bedingungen ausgesetzt, von eisigen Temperaturen bis hin zu schneidendem Wind und trockener Luft. Wir wickeln uns warm ein, gönnen uns heiße Schokolade und lange Bäder, aber die trockene und kalte Luft belastet unsere Haut erheblich. 



Hydratisiert bleiben

Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit speichern als warme Luft. Die trockene Winterluft reicht aus, um deine Haut auszutrocknen und sie anfällig für Risse zu machen. Schon der kleinste Windhauch lässt deine Haut und deinen Körper nach Feuchtigkeit schreien. Zu viel Wasser zu trinken kann zwar schädlich sein, da es dem Körper dringend benötigte Salze entzieht (1), doch solltest du regelmäßig Wasser trinken, um deinen Flüssigkeitshaushalt aufrechtzuerhalten - für deinen Körper insgesamt und für deine Haut.


Halte tagsüber immer eine Wasserflasche in der Nähe und trinke regelmäßig. Eine gute Flüssigkeitszufuhr kann auch dazu beitragen, das Aussehen von Falten zu verringern, da sie die Durchblutung fördert (2).


Upgrade deiner Seife

Die Hautbarriere braucht natürliche Öle, um Verdunstung zu verhindern - eine natürliche Ölbarriere. Wenn du deiner Haut mit einer aggressiven Reinigungsroutine zu viele Hautfette entziehst, kann deine Haut ungeschützt bleiben, und der Wassergehalt deiner Haut kann leicht verdampfen. Starke Reinigungsmittel, insbesondere solche, die Inhaltsstoffe wie SLS und SLES enthalten, die in den meisten Duschgels und Gesichtsreinigern aus der Drogerie enthalten sind, können die Haut zwar blitzsauber, aber ungeschützt hinterlassen. Die Haut trocknet dann leicht aus. 


Naturseife enthält Feuchthaltemittel - viel Glyzerin -, die in die Haut eindringen und dort Wasser binden. Die Naturseife entfernt Schmutz, enthält aber auch zusätzliche Pflanzenöle, die die natürlichen Fette der Haut wieder zurückbilden. Nach der Reinigung deines Körpers oder deines Gesichts wird deine Hautbarriere gestärkt und vor dem Austrocknen geschützt. Naturseife, wie unsere Sheabutter Naturseife, ist das feuchtigkeitsspendendste Reinigungsprodukt und perfekt zur Bekämpfung trockener Haut, besonders im Winter. 


Täglich mit Feuchtigkeitscreme versorgen

Trockene Haut sieht stumpf aus und kann bei kalten und trockenen Bedingungen sogar rissig werden. Außerdem neigt sie zu Ausbrüchen und kann Akne auslösen oder verschlimmern (3). Während deine Naturseife deine Haut mit Feuchthaltemitteln und Ölen mit Feuchtigkeit versorgt, kannst du diesen Effekt im Winter, wenn du ihn am meisten brauchst, durch die Verwendung einer Feuchtigkeitscreme verstärken. Wenn du im Sommer bereits eine Feuchtigkeitscreme verwendest, solltest du im Winter auf eine reichhaltigere Creme umsteigen. Eine Creme, die Feuchthaltemittel enthält, hält das Wasser in der Haut, während eine dickere Okklusivschicht die Verdunstung verhindert und dazu beiträgt, die Hautbarriere zu stärken. Verwende einmal pro Woche eine Gesichtsmaske für einen zusätzlichen Feuchtigkeitsschub. 


Sonnenschutz nicht vergessen

Auch wenn die ultraviolette Strahlung (UV) im Sommer stärker und im Winter schwächer ist, besteht auch im Winter die Gefahr von Sonnenbrand und Hautalterung. Selbst bei leichter Bewölkung wird der Großteil der UV-Strahlen durchgelassen (4). UVA, das mit der Hautalterung in Verbindung gebracht wird, macht 95 % der UV-Strahlen aus und dringt durch Wolken und Fenster (5). UVB, das mit Hautverbrennungen in Verbindung gebracht wird, wird von Wolken stärker gefiltert und kann nicht durch Fenster dringen, ist aber auch an sonnigen und bewölkten Tagen im Freien vorhanden. Sei besonders vorsichtig, wenn du dich in großen Höhen aufhältst oder wenn Schnee liegt. In großen Höhen werden die UV-Strahlen weniger von der Atmosphäre gefiltert, und der Schnee reflektiert die UV-Strahlen auf dich zurück, wodurch Skifahrer die typische Skimaskenbräune bekommen können. 


Trage einen Sonnenschutz mit mindestens LSF 30 auf und creme dich alle paar Stunden neu ein. Achte darauf, dass dein Sonnenschutzmittel ein Breitspektrum-Sonnenschutzmittel ist, das vor UVA- und UVB-Strahlen schützt. 


Regelmäßiges Peeling

Wenn du eine besonders dicke und okklusive Feuchtigkeitscreme verwendest, um deine Haut zu schützen, könnten sich dadurch auch abgestorbene Hautzellen in deinen Poren festsetzen. Um ein Verstopfen deiner Poren zu vermeiden, solltest du regelmäßig ein Peeling machen. Das Entfernen einer Schicht abgestorbener Hautzellen hilft auch den Feuchthaltemitteln in deiner Feuchtigkeitscreme, in deine Haut einzuziehen. 


Achte darauf, dass du das Peeling sanft durchführst. Physikalische Peelings verwenden strukturierte Partikel, um abgestorbene Hautzellen abzuschrubben, können aber leicht die gesunden Hautzellen zerkratzen und die Hautbarriere beschädigen. Peelings, die große Partikel wie zerkleinerte Nussschalen, Zucker oder Plastikperlen enthalten, sind viel zu groß und hinterlassen kleine Wunden in deiner Haut. Wenn du ein physikalisches Peeling verwenden möchtest, solltest du dich für ein Produkt mit sehr kleinen Partikeln entscheiden, wie z. B. unsere Naturseife mit Zedernholz und Aktivkohle. Die Aktivkohlepartikel sind nicht so konzentriert, dass sie verklumpen und deine Haut zerkratzen. 


Chemische Peelings riskieren nicht, deine Hautbarriere zu zerkratzen, und gelten im Allgemeinen als sanfter als physikalische Peelings. Sei jedoch vorsichtig mit aggressiven Chemikalien, besonders bei empfindlicher und reaktiver Haut. Es ist ratsam, einen Hauttest an einer kleinen Hautstelle durchzuführen und etwa eine Woche lang abzuwarten, um zu sehen, wie deine Haut darauf reagiert. Verwende chemische Peelings nur in der empfohlenen Dosierung - ein bisschen zu viel kann deine Haut leicht überfordern und eine unerwünschte Reaktion hervorrufen. 


Auf Ernährung achten

Was du deinem Körper zuführst, hat einen großen Einfluss darauf, wie deine Haut aussieht und sich anfühlt. Im Winter ist es besonders wichtig, sich richtig zu ernähren, um deine Haut bei den rauen Bedingungen so gut wie möglich zu unterstützen. Achte darauf, dass du jeden Tag ein ausgewogenes Verhältnis von Eiweiß, Kohlenhydraten und guten Fetten zu dir nimmst. 


Essenzielle Fettsäuren, insbesondere Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, sind besonders wichtig, um die Hautbarriere zu unterstützen. Die Öle tragen zur Bildung starker Zellmembranen bei und unterstützen den Fettgehalt deiner Hautbarriere. Für mehr Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in deiner Ernährung solltest du Fisch, Nüsse, Geflügel und Getreideprodukte essen (6). 


Der Verzehr von Lebensmitteln, die reich an Vitamin C und Antioxidantien sind, hilft auch bei der Bekämpfung von Schäden durch freie Radikale, die durch Kälte verursacht werden können, und regt die Kollagenproduktion an, die deine Haut braucht, um prall zu bleiben. Für mehr Vitamin C und Antioxidantien in deiner Ernährung solltest du Zitrusfrüchte, Paprika und Blattgemüse essen (7). 

 


Richtige Hautpflege Winter

 


 Quellen: 

  1. https://www.webmd.com/
  2. https://forefrontdermatology.com/
  3. https://www.brynmawrdermatology.com/
  4. https://www.medicalnewstoday.com
  5. https://www.skincancer.org/
  6. https://www.webmd.com/
  7. https://dermcollective.com/

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